Und auch Cookie, Burschi und Bärli (oben) genießen die Sonnenstrahlen. Emmi (links) blinzelt kurz aus ihrem Korb, während Benni eine Spielrunde einlegt. Und
Jacky? Überlegt, wie sie das nächste Leckerli ergattern kann. Oder eine Maus?
Nur falls ihr mich noch nicht kennt: Ich bin Burschi. Also der grau -weiße wunderschöne Kater, der sich fast immer zeigt, wenn jemand kommt. Ich geb es ja zu, ich bin neugierig - und nicht so ängstlich wie die meisten meiner Mitbewohner, die in Deckung gehen, wenn fremde Menschen ans Gehege treten. Ok, von allen lasse ich mich natürlich auch nicht anfassen, aber sich mal so richtig knuddeln zu lassen, ist doch etwas Schönes. Das finden die Menschen auch, und da tu ich ihnen eben die Freude - selbstverständlich nur, wenn sie Leckerli dabei haben. Man hat ja schon seinen Stolz...
Unten auf den Fotos seht ihr mein Revier. Ich wohne im Holzhaus, aber eigentlich nur draußen, in dem schönen großen Freigehege. Liegeplätze gibt es genug, sogar ein richtig breites Lümmelbett.
Das mag auch der Bärli, Platz genug wäre für zwei. Aber vielleicht trauen sich die anderen nicht, ich bin nämlich manchmal etwas kratzbürstig. Man muss ja zeigen, wer den Hut auf hat. Unser
Personal meckert, wenn ich den anderen hinterherjage, aber das ist ja bloß Spiel. Kennen die wohl nicht.... Dafür liefern sie mir aber zuverlässig meine Bälle. Was meint ihr, wie gut ich damit
zielen kann! Durch den Maschendraht durch nach außen! Dann müssen sie immer rund ums Gehege suchen und sammeln und mir Nachschub bringen.
Sarah Lee Hofmann (l., daneben ihre Mutter Kerstin) brachten uns Anfang Januar Futter und Leckerlis - Ergebnis einer besonderen Spendenaktion. Die junge Frau betreibt einen Comicladen im Stadtzentrum und zu einem Spiele-Event im Dezember brachten die Teilnehmer als "Zutrittsbeitrag" Futter mit. Tolle Idee - herzlichen Dank!
Danke für Futter, Streu und Leckerli
In den vergangenen Wochen, vor allem in der Advents- und Weihnachtszeit haben wir zahlreiche Spenden erhalten - per Post, von Besuchern oder auch von Tierfreunden, die anonym bleiben möchten. Ihnen allen ein herzliches Dankeschön.
Ob Futter, Geldspenden, klumpendes Streu, Küchenrollen oder Putzmittel, es hilft uns bei der täglichen Versorgung unserer Schützlinge.
Bitte vergessen Sie nicht, uns Ihre Anschrift mitzuteilen, wenn Sie eine Geldspende überweisen. Dann senden wir Ihnen eine Spendenquittung zu. Geben Sie bitte Ihre Anschrift auf der Überweisung oder in einer mail an uns an.
An unser Katzenhaus grenzt ein weiteres Gebäude, und früher gehörten beide einmal zusammen. Als die früheren Pächter kündigten, meldeten wir Interesse an - und können es seit April nutzen. Allerdings wartet erst einmal richtig viel Arbeit auf uns. In zwei Einsätzen haben unsere Mitglieder schon begonnen, das Außengelände zu beräumen. Im Innenbereich legen nun die Handwerker los. Bisher haben wir alles nur für unsere Schützlinge getan und Katzenzimmer und Freigehege von Grund auf saniert. Nun soll ein Aufenthaltsraum für die ehrenamtlichen Helfer entstehen, dazu ein tierärztliches Behandlungszimmer und ein weiteres Katzenzimmer - alles nach und nach.
Links: Blick in unseren Flur, der bislang auch Aufenthaltsraum war. Am hinteren Ende war ein kleiner Lagerraum für Handtücher und Decken, hier wurde der frühere Durchgang wieder geöffnet. In dem saalartigen Raum entstehen kleinere Zimmer. Auch im Außenbereich gibt es noch viel zu tun.
Wir haben es geschafft!
Es ist September und unsere neuen zusätzlichen Räume im Katzenhaus können genutzt werden - wir haben es tatsächlich (fast) geschafft. Für unsere Helfer entstand ein Umkleide- und Aufenthaltsraum, die Kaffee- und Teetassen und Frühstücksteller stehen nicht mehr neben den Futterschüsseln - diese Bereiche sind nun getrennt.
Die Büroschränke müssen nicht länger im Kittenzimmer Platz wegnehmen, auch wenn die Kleinen es spannend fanden, sich zwischen Kartons und Aktenordner zu quetschen....Das neue kleine Büro wird künftig auch als tierärztliches Behandlungszimmer genutzt werden, das erspart die Hin- und Her-Räumerei, wenn die Tierärztin kommt.
Und fertig und wunderschön geworden ist auch das zusätzliche Katzenzimmer, das wir schon im "Rohzustand" mehrfach belegt hatten - einfach weil sonst kein Platz mehr war, aber die Notfälle eben nicht abreißen.
Natürlich ist noch einiges zu tun, die Elektrik muss weiter verlegt werden, die Fußböden behandelt, der große Raum eingeräumt werden. Aber das bekommen wir auch
noch hin!
Ein ganz großes Dankeschön an alle, die uns mit Spenden und tatkräftiger Hilfe bei diesen Vorhaben unterstützt haben! Das sind sowohl unsere ehrenamtlichen
Mitarbeiter, die auch die Katzen versorgen, als auch handwerklich versierte Helfer, die uns bei diesem Projekt zur Seite stehen. Und ganz ehrlich - manchmal kamen schon Bedenken: Können wir das
alles stemmen? Nun, wie man sieht: Wir haben es geschafft! Danke!
Als wir den Umbau unseres neuen Gebäudeteils planten, war unbedingt auch ein tierärztlicher Behandlungsraum vorgesehen - das Zimmer nutzen wir zudem als Büro. Am 23. November war Premiere: Tierärztin Stefanie Manecke und TA-Helferin Sophie Neubert kamen ins Katzenhaus. Die Bewohner des Steinhauses und einige aus dem Holzhaus wurden untersucht, geimpft und gegen Parasiten behandelt. Einige, wie unser Schwergewicht Bärli, wurden unter leichter Sedierung gründlicher angeschaut und Blut abgezapft. Bei Bärli fehlt schon einiges vom Gebiss, der Rest ist teilweise entzündet - er muss sich demnächst einer Zahnbehandlung unterziehen. Ob er das gehört hat?
Unsere Minis, wie Dario (rechts oben) erhielten die erste Impfung, die eher ängstlichen "Großen" bekamen den Pieks gleich durch den Kescher.
Kommen ....: Obdach für zeitweise heimatlose Miezen
Cooper und Cookie waren die ersten neuen Schützlinge, die kurz nach dem Jahreswechsel zu uns kamen.
Lottifee, die kleine schwarzweiße Miez (unten links), wurde auf einer Futterstelle versorgt, suchte aber stets die Nähe zu Menschen. So soll sie bei uns vorübergehend ein Domizil und später
ein dauerhaftes Zuhause finden. Das hatte der achtjährige Mäcky (unten rechts), nun aber kann ihn sein Frauchen , das schwer erkrankt ist, nicht mehr versorgen und er kam erst einmal zu
uns.
Fast wie ein jüngeres Ebenbild von Mäcky schaut Larry aus - ein junger aufgeweckter Kater, der in einem Keller Zuflucht gesucht hatte (Foto links oben). Leider schien ihn niemand zu vermissen, vielleicht wurde er auch ausgesetzt. Eine Katzenfreundin nahm ihn auf, doch mit den beiden älteren Katern im Haushalt klappte es nicht, so kam Larry zu uns.
Zarita wiederum wird eine Weile bei uns bleiben - sie ist die erste Mama, die wir in diesem Jahr aufgenommen haben und kümmert sich super um ihre vier Kitten. Ebenfalls schwarz-weiß ist Kater Mauzi, der verletzt gefunden wurde und sich nun erst mal erholt.
Oben Zarita, unten Kater Mauzi
Fine, das kleine Findelkind, (Foto links) ist als erste 2025 Anfang Januar zu ihrer Familie gezogen, wo sie schon sehnsüchtig erwartet wurde - und sich von allen von früh bis spät verwöhnen lässt. Auch die Geschwister Lina und Dario haben nun täglich mehrere Spielpartner, sie sind am 12. Januar ausgezogen.
Auch Mama Mara, die ganz fürsorglich sechs Kitten aufgezogen hat, muss sich nach und nach von den Kleinen verabschieden - wie wir auch....Am 17. Januar sind die Schwestern Bonny und Isis in ihr neues Zuhause gezogen, am 21. Januar Bruder Snickers und die kleine schwarz-weiße Abby.
Für Hugo, den knapp fünfjährigen kräftigen Kater, war es zum Glück ein kurzer Aufenthalt bei uns. Eine Katzenfreundin stellte schon nach den ersten Besuchsminuten fest, dass die Zuneigung beiderseitig war. So konnte Hugo nach der Quarantäne schon am 24. Januar wieder in ein Zuhause ziehen. Seit 1. Februar geht es im neuen Zuhause von Amira und Buddy um etliches turbulenter zu - die beiden sind als letzte der sechs Geschwister nun ausgezogen. Auch dem freundlichen Kater Cooper mit den eindrucksvollen Augen haben wir Tschüss gesagt - am Valentinstag hat ihn seine neue Familie abgeholt, nach der Eingewöhnung darf er durch den Garten streifen. Für Willi, unseren aufgeweckten dreibeinigen roten Kater, freuen wir uns ganz besonders: er hat nun eine Familie, in der fast immer jemand da ist und Streicheleinheiten verteilen kann. Wir haben ihn am 16. Februar verabschiedet, ebenso wie Lisa und Tommy. Die beiden wurden schon sehnlichst erwartet und können sich nun auch abends verwöhnen lassen.
Fredi braucht etwas Zeit, um Vertrauen zu fassen, aber die soll er im neuen Zuhause bekommen, in das er am 21. Februar gezogen ist.
Besonders freuen wir, dass die beiden älteren Kater Benni und Karli am letzten Tag im März gemeinsam in ein Zuhause gezogen sind, in dem sie schon sehnlichst erwartet wurden - da gibt es viel zu erkunden und ganz viel Streicheleinheiten.
Reihe 1: Dario und Lina, Bonny, Isis, Snickers, Abby
Reihe 2: Hugo, Buddy und Amira, Cooper, Willi, Lisa, Tommy
Reihe 3: Fredi, Karli , Benni
IG Katzenschutz Leipzig e.V.
Muldentalstraße 2k
04288 Leipzig/ Liebertwolkwitz
Besuchszeiten:
täglich 10 - 12 Uhr (nach vorheriger Anmeldung)
per Mail: